Richtige Rechnungen


Richtige Rechnungen Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Mahn- bzw. Inkasso-Verfahren ist eine richtig gestellte Rechnung. Diese muss seit dem 1.4. 2007 eine Reihe von Angaben enthalten, um sowohl rechtlich als auch steuerlich anerkannt zu werden.




Die richtige Rechnung

  1. Vollständiger Name und vollständige Anschrift des rechnungsstellenden Unternehmens und des Leistungsempfängers.
  2. Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers.
  3. Ausstellungsdatum
  4. Fortlaufende Rechnungsnummer
  5. Menge und handelsübliche Bezeichnung der Lieferung bzw. Leistung
  6. Zeitpunkt oder Zeitrahmen der Lieferung oder Leistung
  7. Ggf. Aufschlüsselung der einzelnen Leistungen nach verschiedenen Steuersätzen
  8. Angabe des jeweiligen Steuersatzes
  9. Ggf. im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts. (z.B. Skonto)
  10. Steuerbetrag insgesamt oder ein Hinweis auf Steuerbefreiung (z.B. Kleinunternehmerregelung)
  11. Bei Leistungen innerhalb der EU: Netto-Rechnung ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer mit Angabe der UST-IdNR

Kleinbetragsregelung

Werden nicht mehr als 100 Euro berechnet, genügen folgende Mindestangaben:

  1. Vollständiger Name und Anschrift des Unternehmers
  2. Ausstellungsdatum
  3. Menge und handelsübliche Bezeichnung der Lieferung oder Leistung
  4. Entgelt und der darauf entfallende Steuerbetrag
  5. angewandter Mehrwertsteuersatz

Regelung zum Zahlungsverzug

Sie können Ihrer Rechnung folgende Formulierung hinzufügen:

"Zahlungsverzug tritt nach Ablauf von 30 Tagen nach Rechnungsstellung ein."

Mit diesem Hinweis machen Sie von der neuen Verzugsregelung Gebrauch und ein gerichtliches Mahnverfahren kann nach 30 Tagen ohne weitere Mahnung eingeleitet werden.


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Rechnung - Ausstellungsdatum - Kleinbetragsregelung - Zahlungsverzug - Rechnungsnummer
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